|
Tag der Lehre 2012:
Lernst du noch oder studierst du schon? Vortrag und Kommentar mit Prof. Christian Kuchler, Prof. Helmut König, Prof. Emanuel Richter, Lisa Harich (Seniorat) Mittwoch, 23. Mai, 15 bis 17 Uhr Institut für Politische Wissenschaft Mies-van-der-Rohe-Straße 10, Aachen Ausklang mit Kaffee und Kuchen Der diesjährige Tag der Lehre möchte sich mit dem Unterschied zwischen Lernen und Studieren beschäftigen, der auf den ersten Blick absurd erscheint, impliziert doch jedes Studieren gleichfalls das Lernen und zielt, wie das Lernen, auf Wissenserwerb. So ist es gar nicht sicher, ob es einen Unterschied zwischen Lernen und Studieren gibt. Und dennoch divergieren die Erwartungen und Anforderungen, die an Schule und Universität sowie Schülern und Studierenden gerichtet werden. Vielleicht liegt der Unterschied in einer spezifischen Haltung, die die Studierenden zu ihrem Tun, also ihrer Erkenntnissuche, einnehmen. Die Freiwilligkeit des Studiums setzt eine intrinsische Motivation zum Wissenserwerb und eine stärkere Identifikation mit den Lerninhalten und Themen voraus. Die Studierenden sollen eine spezifisch, eigenverantwortliche Haltung in ihrem Tun, also ihrer Erkenntnissuche einnehmen. Für die Lehre stellt sich dann primär nicht die Frage, wie geronnen Wissensinhalte, sondern wie ein Bewusstsein für diese Haltung und Anforderungen den Studierenden vermittelt werden kann. Diesen Fragekomplex möchten wir erörtern. Christian Kuchler, Professor für Fachdidaktik am Institut für Politische Wissenschaft, wird in einem Vortrag mögliche Impulse geben, die von Helmut König und Emanuel Richter seitens der Professorenschaft und Lisa Harich aus der Perspektive der Studierenden kommentiert werden. Danach wird es Raum für Diskussionen geben. Programm |
|
10 Jahre EURO - Was interessiert uns das?
Podiumsdiskussion zum Thema der Zukunft europäischer Einigung mit Emanuel Richter anlässlich der Europawoche 11. Mai, ab 11:30 Uhr im Herzogenrather Gymnasium, Bardenberger Str. 72 weitere Informationen |
|
Vortrag von Emanuel Richter: "Die Postdemokratie-Debatte und die Lehren für die Demokratietheorie"
10. Mai, ab 16:00 Uhr Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik weitere Informationen |
|
Conference
Modern Direct Democracy in Europe - A Conference on "Political Crisis in Europe and Direct Democratic Answers" 3-5 May 2012 - Andrássy University Budapest Vortrag von Prof. Emanuel Richter: "Global Governance and Direct Democracy - The Post-National Order and Participatory Citizenship" Programm weitere Informationen |
|
Walter Lohne, GEW Aachen, zu Gast im Rahmen der Lehrveranstaltung "Bildungspolitik II"
THEMA: "Besoldung und Verbeamtung von Lehrerinnen und Lehrern" 03.05., 17:30 - 19:00 Uhr (Veranstaltungsort: AH II, Ahornstraße 55) Interessierte sind herzlich willkommen! |
|
|
Veranstaltung der Europa-Union Deutschland
Vortrag von Emanuel Richter: "Zankapfel Europa - gemeinsam oder getrennt in die Zukunft?" Samstag, dem 28. April 2012, 10:00 - 13:00 Uhr Haus der Geschichte in Bonn weitere Informationen |
|
Fortsetzung der Reihe "Himmelsrichtungen" der Initiative Europäische Horizonte 2012 in Aachen:
Die vier Himmelsrichtungen dienen nicht nur der räumlichen Orientierung. Sie sind "auch geistige Raumkonstruktionen, Weiser auf der Windrose der Zivilisation, Koordinaten einer mentalen Geographie", so der Kulturhistoriker Dieter Richter. "Himmelsrichtungen" ist eine Kooperation der Initiative Europäische Horizonte gemeinsam mit dem Ludwig Forum für Internationale Kunst und dem Institut für Politische Wissenschaften der RWTH Aachen. Programm Vortrag mit anschließender Diskussion: Der Norden - Bernd Henningsen im Gespräch mit Stephan Michael Schröder Do., 26. April 2012 - 18.30 bis 20.00 Uhr Ludwig Forum, Jülicher Straße 97-109, Aachen Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich Bernd Henningsen ist Professor für Skandinavistik / Kulturwissenschaft sowie Kultur und Politik Nordeuropas und der Ostseeregion am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit "dem Norden", der über alle nationalen, geographischen und natürlichen Unterschiede über Jahrhunderte hinweg als Einheit betrachtet wurde. Für die meisten Menschen liegt der Norden weit weg – schon ewig hatte man ein festgefügtes Bild von ihm, obwohl er in unerreichbarer Ferne lag. Henningsens These: Der Norden ist weniger eine geographische als vielmehr eine ideologische Bestimmung. Stephan Michael Schröder ist Professor für Skandinavistik am Institut für Skandinavistik / Fennistik an der Universität zu Köln. |
|
Landtagskandidat der Piratenpartei Hendrik vom Lehn zu Gast im Masterseminar "Politische Urteilskraft"
THEMA: Die Piraten im Allgemeinen und die "liquid democracy" im Besonderen Mittwoch, 25.04.,von 10:00 - 11:30 Uhr (Veranstaltungsort: Lousberg-Raum) Interessierte sind herzlich willkommen! |
|
Tagung "Prädemokratie, Postdemokratie, Autokratie? Zum Stand vergleichender Herrschaftsforschung", Philipps-Universität Marburg, vom 29. bis 31. März 2012:
Vortrag von Prof. Emanuel Richter zum Thema "Demokratischer Symbolismus und demokratische Praxis - Rekonstruktionsversuche des Politischen und ihre Kritik" 29. März 2012, Veranstaltungsort: Centrum für Nah- und Mitteloststudien (CNMS), Deutschhausstraße 12 Programm |
|
Ferienkolloquium
Politische Theorie
24. Februar, 14. März, 30. März Zum Programm Wir treffen uns um 14:30 im Neuen Seminarraum des IPW, Mies-van-der-Rohe-Str. 10. Die Texte stehen im Lernraum des Freitagskolloquiums bereit. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Kontakt & Information: maike.weisspflug@ipw.rwth-aachen.de mbaum@soziologie.rwth-aachen.de |
|
Vierteilige Vortragsreihe der Initiative Europäische Horizonte 2012 in Aachen:
"Himmelsrichtungen - Koordinaten einer mentalen Geographie" in Kooperation mit dem LudwigForum für Internationale Kunst und dem Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen Die vier Himmelsrichtungen dienen nicht nur der räumlichen Orientierung. Sie sind "auch geistige Raumkonstruktionen, Weiser auf der Windrose der Zivilisation, Koordinaten einer mentalen Geographie", so der Kulturhistoriker Dieter Richter. Schon in der Sprache zeigen Worte wie "Nordlicht", "Südsee", "Westernheld" oder "Ostblock" breit gespannte Assoziationsräume, deren Inhalte kulturhistorisch aufgeladen sind. Doch welchen Begriff machen wir uns vom "Norden", vom "Westen"? Welches sind die politisch-sozialen Kontexte und räumlichen Ideen, die "Der Süden" oder "Der Osten" heute hervorrufen? Vier Vorträge mit anschließender Diskussion werden 2012/13 diesen Fragen nachgehen. Programm Auftaktveranstaltung: Der Süden 19.01.2012, 19.30h - 21.00 h Ludwig Forum, Jülicher Straße 97-109, Aachen: Dieter Richter im Gespräch mit Alexander Cammann Dieter Richter, Prof. em. für Kritische Literaturgeschichte, Universität Bremen. In seiner Forschung verschmelzen Literatur- und Kunstgeschichte, Anthropologie und materielle Geschichtsschreibung. Er beschreibt den Süden als Sehnsuchtsort, als die "Kompassnadel des Glücks" - und man wendet nach wie vor einige Mühen auf, den Süden irgendwie in den Norden zu kriegen. Alexander Cammann ist Autor im Feuilleton der Wochenzeitung "Die Zeit". |