Lukas Greven, M. Ed.

Zur PersonVitaPublikationenPromotion
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen mit dem Schwerpunkt Didaktik der Gesellschaftswissenschaften.
Forschungsinteressen:
  • Visualia im Geschichtsunterricht
  • Visual History im Geschichtsunterricht
  • Subjektive Theorien Lehrender
  • Historisches Lernen im Geschichtswettbewerb
    des Bundespräsidenten
  • Lehrveranstaltungen
Funktionen:
  • Teilprojektmitarbeiter im Fachverbund Gesellschaftswissenschaften zum Praxissemester
Sprechstunde:

Montags 13:30 Uhr – 15:00 Uhr

 

Kontakt
Raum: B 129
Telefon: +49 (0)241 / 80–25444
Sekre­tariat: +49 (0)241 / 80–26124
Fax: +49 (0)241 / 80–22162
Email: lukas.greven@ipw.rwth-aachen.de

2018:

Auszeichnung mit dem Friedrich-Wilhelm-Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen (Masterarbeit) durch die Friedrich-Wilhelm-Stiftung.

2018:

Auszeichnung mit der Springorum-Denkmünze für exzellente Examensleistungen durch den Förderverein der RWTH Aachen.

seit 2017:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der RWTH Aachen.

2015 – 2017:

Studium der Fächer Geschichte, Biologie und Bildungswissenschaften im Master of Education an der RWTH Aachen. Abschluss: Master of Education (mit Auszeichnung).

2015 – 2017:

Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss am Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der RWTH Aachen.

2014 – 2017:

Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes.

2012 – 2015:

Studium der Fächer Geschichte, Biologie und Bildungswissenschaften im lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang an der RWTH Aachen. Abschluss: Bachelor of Arts.

Monographien:

[gemeinsam mit Christian Kuchler und Benjamin Städter] Fotografien als Diskussionsanlass: Menschenrechte im Unterricht, Aachen: o.A. 2018.

 

Beiträge in Sammelbänden:

Innere Einheit – Wahrheit oder (schuldig gebliebene) Pflicht? Schüler interpretieren Karikaturen zur deutschen Wiedervereinigung, in: Stefanie Gerlach/Christian Kuchler/Marc van Berkel (Hgg.): Grenzgänger. Die Wahrnehmung der deutschen Wiedervereinigung in der Grenzregion Niederlande/Deutschland. Frankfurt a.M. 2018, S. 255–290.

 

Beiträge in Zeitschriften:

Profilierung der Dokumentarischen Methode für das Forschende Lernen im Praxissemester am Beispiel einer Erhebung Subjektiver Theorien Geschichtslehrender, in: Herausforderung Lehrer_innenbildung. Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion 1 (2018) [in Erscheinung].

 

Vorträge und Präsentationen:

Historicising historical learning: The evolution of oral history as a method in the Federal President’s History Competition. Vortrag im Rahmen des Workshops Oral history: methods, challenges and current debates vom 12. April 2018 bis zum 13. April 2018 in Basel (Basel Graduate School of History).

Europa am Scheideweg: Blockaden und Perspektiven. Generationendialog. Podiumsdiskussion im Rahmen der Tagung Lieux de Mémoire: Erinnerungsorte und die Zukunft der deutsch-französischen Freundschaft vom 07. April 2017 bis zum 09. April 2017 in Reims.

 

Fortbildungen:

Workshop für LehrerInnen der Stabsstelle Kultur der StädteRegion Aachen gemeinsam mit der RWTH Aachen zum Thema „Fotografien als Diskussionsanlass: Menschenrechte im Unterricht“ am 15. März 2018.

Workshop für LehrerInnen zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2018/2019 in Kooperation mit der Körber-Stiftung am 25. Juni 2018.

Arbeitstitel:

Forschend-historisches Lernen im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Resonanzboden geschichtswissenschaftlicher und -didaktischer Entwicklungen?

Abstract:

Der Definition des Lernkonzepts „forschend-historischen Lernens“ folgend sind die SchülerInnen angehalten, eigenständig Probleme zu erkennen, Fragen zu formulieren, Methoden zur Beantwortung bzw. Problemlösung zu suchen, Erkenntnisse zu gewinnen und darzustellen sowie ihren Erkenntnisweg kritisch zu reflektieren. Für die praktische Realisierung dieser Lernform, also beispielsweise die Lernmedienwahl und die methodische Interaktion von Lernsubjekt und Lernmaterial, ist dabei eine Veränderung in der Zeit anzunehmen. Allerdings stellen systematisch-empirische Untersuchungen zur Erschließung von Veränderungen wettbewerbsförmigen, forschend-historischen Lernens vor dem Hintergrund sich wandelnder geschichtskultureller, insbesondere geschichtswissenschaftlicher sowie -didaktischer Gegeben­heiten ein Forschungsdesiderat dar.
Das Dissertationsprojekt widmet sich an dieses Desiderat ansetzend einer Erforschung ebendieser Veränderungen der Lernform. Den Forschungsgegenstand der geschichts­didaktischen Studie bilden dabei SchülerInnenbeiträge sowie methodische Begleit- und Unterstützungsangebote zu Ausschreibungen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsi­denten zwischen den Jahren 1975 und 2013, welche mit einem integrativ-inhaltsanalytischen Zugriff erschlossen werden sollen. Die Studie verfolgt dabei die Absicht, historisches Lernen in seiner Mannigfaltigkeit und seinem zeitlichen Wandel zu beschreiben, somit Entwicklungslinien nachzuzeichnen und einen systematischen Zusammenhang mit den geschichtskulturellen, insbesondere den geschichtswissenschaftlichen sowie -didaktischen Tendenzen herzustellen.