Resillienz gegen Desinformation

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Die rasch voranschreitende Digitalisierung stellt kontemporäre Demokratien vor neuartige Herausforderungen: Im Zuge der technologischen Entwicklungen im Bereich der Information und Kommunikation wird die Notwendigkeit von Maßnahmen und Strategien zum Schutz unserer Demokratien deutlich. Immer häufiger versuchen staatliche, nicht-staatliche und zivile Organisation durch strategische Nutzung von Information und Desinformation westliche Demokratien zu schwächen und zu destabilisieren. Um dieser Verwundbarkeit zu begegnen, sind vernetzte Ansätze (zwischenstaatlichen und nicht-staatlichen Akteuren) zur Entwicklung von innovativen Formaten zum mündigen Umgang mit sozialen Medien und digitalen Inhalten dringend erforderlich.

 

In diesem digitalen Zeitalter entwickeln sich Technologien der Informationsverarbeitung und Kommunikation derart schnell, dass innovative praxisnahe Forschungsansätze gefragt sind, um mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten. Aus diesem Grund legt dieses Projekt großen Wert auf einen Erfahrungsaustausch mit Akteuren aus diesem Gebiet, um Erfolgsmodelle zu evaluieren und eine praxisnahe Erforschung der zu entwickelnden Formate zu ermöglichen. Als erste Gegenmaßnahme zur Steigerung von Widerstandsfähigkeit gegen subversive Manipulation soll ein innovatives und interdisziplinäres Format zur Schulung von Medienkompetenzen entwickelt und erprobt werden. Dies basiert auf der These, dass Resilienz gegen subversive Manipulation durch das Schaffen von Bewusstsein mit Widerstandsfähigkeit gegen strategische Manipulation durch Desinformation einhergeht.

 

Die Umsetzung der oben genannten Ziele soll zu einer Steigerung der gesamtgesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit gegen subversive Manipulation, Propaganda und Desinformation, führen. Mit Blick auf den Schutz europäischer Demokratien müssen die o.g. Konzepte nicht nur skalierbar große Teile der Gesamtgesellschaft erreichen, sondern auch auf andere nationale und europäische Institutionen übertragbar sein. Hierfür ist ein vernetzter Ansatz unumgänglich. Als wissenschaftlicher Akteur eignet sich das Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen (IPW) besonders als Schnittstelle zwischen Staat, Wissenschaft und Gesellschaft.

Am 04. Juli 2019 findet in Aachen die IPW Tagung zum Thema „Propaganda im digitalen Zeitalter: Wie schützen wir Demokratien vor Fake News und Desinformation?“ statt. Bei der Veranstaltung wird der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, höchstpersönlich einen Vortrag zum „Schutz gegen Hybride Bedrohungen“ halten. Dazu werden weitere spannende Expertenvorträge und fesselnde Diskussionen geboten. Zur Anmeldung, schicken Sie bitte eine kurze Email an: desinfo@ipw.rwth-aachen.de.

Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 4. Juli 2019; 11:15 Uhr – 16:00 Uhr

Veranstaltungsort: CT2 – Kaufmannsaal / Forckenbeckstraße 71 /52074 Aachen

Weitere Informationen: Flyer Tagung IPW

Anmeldung an desinfo@ipw.rwth-aachen.de

 

 

Theodor Kranefeld

Masterstudent

Forscher & Projektmitarbeiter

Theodor.kranefeld@ipw.rwth-aachen.de

m.+49 179 422 48 70

 

Sven Jovy

Masterstudent

Forscher & Projektmitarbeiter

Sven.jovy@rwth-aachen.de

 

Sonja Verschitz

Promovendin

Forscherin & Projektmitarbeiterin

Sonja.verschitz@ipw.rwth-aachen.de

Institut für Politische Wissenschaft
RWTH Aachen
Mies-van-der-Rohe-Straße 10
52074 Aachen – Deutschland

desinfo@ipw.rwth-aachen.de