Kristopher Muckel M.Ed.

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen mit dem Schwerpunkt Didaktik der Gesellschaftswissenschaften

Fachgebiete / Forschungsinteressen:
  • Umsetzung digitaler Konzepte zum historischen Lernen
  • (digitale) Zeitungen im Geschichtsunterricht
  • (virtuelle) Exkursionen im Geschichtsunterricht
  • Schreibförderung zur Förderung des historischen Lernens
  • Narrativierungsstrategien von Schülerinnen und Schülern im Geschichtsunterricht

 

Funktionen:

 

  • Projektkoordination „goAIX! – Historische Orte erforschen“
  • Lehrveranstaltungen
    • Seminar Einführung in die Geschichtsdidaktik
    • „Räume im (digitalen) Wandel‘ – außerunterrichtliches Lernen an ‚Wirkorten‘ am Beispiel von „goAIX! – historische Orte erforschen“ (Information hier)

 

Mitgliedschaften:
  • Mitglied der KGD
  • Mitgliedschaft im Verband der Geschichtslehrer Deutschlands

 

Sprechstunde:

nach Vereinbarung per Mail.

 

Kontakt
Raum: 101
Telefon: +49 (0)241 / 80–27146
Sekre­tariat: +49 (0)241 / 80–25440
Fax: +49 (0)241 / 80–22162
Email: kristopher.muckel@ipw.rwth-aachen.de

Seit November 2019  

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der RWTH Aachen

 

2018-2019    

Referendariat am Maximilian-Kolbe-Gymnasium Wegberg

 

2011-2018  

Studium Lehramt für Gymnasium und Gesamtschule der Fächer Geschichte und Deutsch an der RWTH Aachen

 

 

Historische Zeitungen und digitale Zeitungsarchive im Geschichtsunterricht

Eine Untersuchung zu ihren spezifisch didaktischen Quellenwerten

Auch wenn Zeitungen ihrem Wesen nach Produkte für ihre jeweilige unmittelbare Gegenwart sind, bieten sie sich doch gerade durch diese Bindung an ihre Zeit und damit auch an ihr Publikum als Quellen zur Erschließung derselben an. Durch die wenigstens zeitliche Nähe zu den in welcher Form auch immer verarbeiteten Ereignissen, eröffnet die Zeitung spätestens dem 18. Jahrhundert als Überrest Zugänge zu Dimensionen vergangener Ereignisse, die durch andere Quellenformen kaum in dem Umfang abgedeckt werden. So findet sich hier, je nach Blatt, ein möglicher Zugriff sowohl auf genuin lokale Ereignisse als auch auf die spezifische Bedeutung ‚großer‘ Ereignisse für den jeweiligen Erscheinungs- und Verbreitungsraum, der zur Personifizierung und Erweiterung der Perspektivität nicht nur des Geschichtsunterrichts beitragen kann.

Nie zuvor standen für den Geschichtsunterricht so viele historische Zeitungen in digitaler Form zur (mehr oder weniger) freien Verfügung. Das Erkenntnisinteresse der Dissertation liegt vor diesem Hintergrund im Nutzen der Arbeit mit und in digitalen Zeitungsarchiven für das Geschichtsbewusstsein Lernender im Vergleich zum Einsatz gedruckter Zeitungsseiten.