Lukas Greven, M. Ed.

Zur PersonVitaPublikationenPromotion
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft an der RWTH Aachen mit dem Schwerpunkt Didaktik der Gesellschaftswissenschaften.
Forschungsinteressen:
  • Visualia im Geschichtsunterricht
  • Visual History im Geschichtsunterricht
  • Subjektive Theorien Lehrender
  • Historisches Lernen im Geschichtswettbewerb
    des Bundespräsidenten
  • Forschend-historisches Lernen mit ZeitzeugInnen
  • Lehrveranstaltungen
Funktionen:
  • Koordinator der Fachverbünde Gesellschaftswissenschaften und Philologie zum Praxissemester
Mitgliedschaften:
  • Konferenz für Geschichtsdidaktik
  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
  • AG Forschendes Lernen in der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik
  • Körber-Hochschulnetzwerk Geschichtsvermittlung
  • Landesjury Nordrhein-Westfalen zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
Sprechstunde:

Montags 13:30 Uhr – 15:00 Uhr

 

Kontakt
Raum: B 129
Telefon: +49 (0)241 / 80–25444
Sekre­tariat: +49 (0)241 / 80–26124
Fax: +49 (0)241 / 80–22162
Email: lukas.greven@ipw.rwth-aachen.de

11/2019:

Freier Mitarbeiter des Goethe-Instituts Kairo

seit 2019:

Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes.

seit 2019:

Promotionsstipendium TANDEM (Gerda-Henkel-Stipendium) der Deutschen Universitätsstiftung mit Unterstützung der Gerda-Henkel-Stiftung (ideelle Förderung).

2018:

Auszeichnung mit dem Friedrich-Wilhelm-Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen (Masterarbeit) durch die Friedrich-Wilhelm-Stiftung.

2018:

Auszeichnung mit der Springorum-Denkmünze für exzellente Examensleistungen durch den Förderverein der RWTH Aachen.

seit 2017:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der RWTH Aachen.

2015 – 2017:

Studium der Fächer Geschichte, Biologie und Bildungswissenschaften im Master of Education an der RWTH Aachen. Abschluss: Master of Education (mit Auszeichnung).

2015 – 2017:

Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss am Lehr- und Forschungsgebiet Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der RWTH Aachen.

2014 – 2017:

Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes.

2012 – 2015:

Studium der Fächer Geschichte, Biologie und Bildungswissenschaften im lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang an der RWTH Aachen. Abschluss: Bachelor of Arts.

Monographien:

[gemeinsam mit Christian Kuchler und Benjamin Städter] Fotografien als Diskussionsanlass: Menschenrechte im Unterricht, Aachen 2018.

 

Beiträge in Sammelbänden:

Didaktische Rekonstruktion und dokumentarische Methode – Ein integriertes Modell als Rahmenkonzept für die Lehrerinnen- und Lehrervorstellungsforschung, in: Sebastian Barsch/Burghard Barte (Hgg.): Motivation – Kognition – Reflexion: Schlaglichter auf Professionalisierungsprozesse in der Aus- und Fortbildung von Geschichtslehrpersonen. Frankfurt/M. 2020 [in Vorbereitung].

Innere Einheit – Wahrheit oder (schuldig gebliebene) Pflicht? Schüler interpretieren Karikaturen zur deutschen Wiedervereinigung, in: Stefanie Gerlach/Christian Kuchler/Marc van Berkel (Hgg.): Grenzgänger. Die Wahrnehmung der deutschen Wiedervereinigung in der Grenzregion Niederlande/Deutschland. Frankfurt/M. 2018, S. 255–290.

 

Beiträge in Zeitschriften:

Profilierung der Dokumentarischen Methode für das Forschende Lernen im Praxissemester am Beispiel einer Erhebung Subjektiver Theorien Geschichtslehrender, in: Herausforderung Lehrer_innenbildung. Zeitschrift zur Konzeption, Gestaltung und Diskussion 1 (2018), S. 315–330. doi: 10.4119/UNIBI/hlz-66

 

Rezensionen:

Rezension von: Heike Wolter: Forschend-entdeckendes Lernen im Geschichtsunterricht, Frankfurt/M.: Wochenschau-Verlag 2018, in: Zeitschrift für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften [im Erscheinen].

Rezension von: Sönke Zankel: Projektarbeit und Forschendes Lernen. Ein Leitfaden für die Fächer Politik, Wirtschaft und Geschichte. Mit über 125 Ideen für die Praxis, Frankfurt/M.: Wochenschau-Verlag 2018, in: sehepunkte 18 (2018), Nr. 12 [15.12.2018], URL: http://www.sehepunkte.de/2018/12/31679.html

 

Vorträge und Präsentationen:

Demnächst: Research-based learning and Oral History in the Federal President’s History Competition. Vortrag im Rahmen der Tagung European Social Science History Conference 2020 vom 18.–21. März 2020 in Leiden (NL).

Demnächst: Forschend-historisches Lernen im retrospektiven Längsschnitt. Empirische Betrachtung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Vortrag im Rahmen des geschichtsdidaktischen Kolloquiums der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn am 02. Dezember 2019 in Bonn.

Forschend-historisches Lernen im retrospektiven Längsschnitt. Empirische Betrachtung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Vortrag im Rahmen des Promovierenden-Forums der Studienstiftung des Deutschen Volkes vom 14.–17. November 2019 in Köln.

Forschend-historisches Lernen im retrospektiven Längsschnitt. Empirische Betrachtung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Vortrag im Rahmen des geschichtsdidaktischen Kolloquiums der TU Dresden am 13. November 2019 in Dresden.

Forschend-historisches Lernen im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Ein retrospektiver Längsschnitt. Posterpräsentation auf der XXIII. Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) vom 24.26. September 2019 in Essen.

Research-based learning and Oral History in the Federal President’s History Competition – Insights into a retrospective longitudinal study. Vortrag im Rahmen der Tagung Migration and history education. Conference of the International Society for History Didactics (ISHD) am 10. September 2019 in Tutzing.

Forschend-historisches Lernen und Oral History im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Konzeption und erste Ergebnisse einer retrospektiven Längsschnittstudie. Vortrag im Rahmen des Doktorandenkolloquiums des LuF Didaktik der Gesellschaftswissenschaften am 16.07.2019 in Aachen.

„Ganz ehrlich, da kommt man mit Textquellen weiter als mit Bildern“ – Subjektive Theorien Lehrender zur Bildquellenarbeit im Geschichtsunterricht. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung Motivation – Kognition – Reflexion. Schlaglichter auf Professionalisierungsprozesse in der Aus- und Fortbildung von Geschichtslehrpersonen am 12. Dezember 2018 in Kiel.

Historicising historical learning: The evolution of oral history as a method in the Federal President’s History Competition. Vortrag im Rahmen des Workshops Oral history: methods, challenges and current debates vom 12. April 2018 bis zum 13. April 2018 in Basel (Basel Graduate School of History).

Europa am Scheideweg: Blockaden und Perspektiven. Generationendialog. Podiumsdiskussion im Rahmen der Tagung Lieux de Mémoire: Erinnerungsorte und die Zukunft der deutsch-französischen Freundschaft vom 07. April 2017 bis zum 09. April 2017 in Reims.

 

Fortbildungen:

Workshop für die Mitglieder des Hochschulnetzwerkes Geschichtsvermittlung der Körber-Stiftung zum Thema „Regionale Netzwerke: Kooperationen zwischen Universitäten, Schulen, außerschulischen Lernorten“ am 12. April 2019 in Hamburg.

Workshop für LehrerInnen zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2018/2019 in Kooperation mit der Körber-Stiftung am 25. Juni 2018 in Aachen.

Workshop für LehrerInnen der Stabsstelle Kultur der StädteRegion Aachen gemeinsam mit der RWTH Aachen zum Thema „Fotografien als Diskussionsanlass: Menschenrechte im Unterricht“ am 15. März 2018 in Aachen.

Arbeitstitel:

Forschend-historisches Lernen im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Resonanzboden geschichtswissenschaftlicher und -didaktischer Entwicklungen?

Abstract:

Der Definition des Lernkonzepts „forschend-historischen Lernens“ folgend sind die SchülerInnen angehalten, eigenständig Probleme zu erkennen, Fragen zu formulieren, Methoden zur Beantwortung bzw. Problemlösung zu suchen, Erkenntnisse zu gewinnen und darzustellen sowie ihren Erkenntnisweg kritisch zu reflektieren. Für die praktische Realisierung dieser Lernform, also beispielsweise die Lernmedienwahl und die methodische Interaktion von Lernsubjekt und Lernmaterial, ist dabei eine Veränderung in der Zeit anzunehmen. Allerdings stellen systematisch-empirische Untersuchungen zur Erschließung von Veränderungen wettbewerbsförmigen, forschend-historischen Lernens vor dem Hintergrund sich wandelnder geschichtskultureller, insbesondere geschichtswissenschaftlicher sowie -didaktischer Gegeben­heiten ein Forschungsdesiderat dar.
Das Dissertationsprojekt widmet sich an dieses Desiderat ansetzend einer Erforschung ebendieser Veränderungen der Lernform. Den Forschungsgegenstand der geschichts­didaktischen Studie bilden dabei SchülerInnenbeiträge sowie methodische Begleit- und Unterstützungsangebote zu Ausschreibungen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsi­denten zwischen den Jahren 1975 und 2013, welche mit einem integrativ-inhaltsanalytischen Zugriff erschlossen werden sollen. Die Studie verfolgt dabei die Absicht, historisches Lernen in seiner Mannigfaltigkeit und seinem zeitlichen Wandel zu beschreiben, somit Entwicklungslinien nachzuzeichnen und einen systematischen Zusammenhang mit den geschichtskulturellen, insbesondere den geschichtswissenschaftlichen sowie -didaktischen Tendenzen herzustellen.